120 Minuten Kernsanierung:
Von Jörg zu Yve
Zwei Stunden.
So lange dauert es, bis Jörg
im Spiegel der Yve Platz macht.
Wenn ich mich vor den Spiegel setze, wird nicht nur gepudert – da wird konstruiert. Von hinten seht ihr noch das Fundament (Jörg), aber vorne entsteht die Fassade.
Betonieren & Fixieren: Deckendes Make-up ist Pflicht. Das wird so fest zementiert, dass es selbst den wildesten Karneval übersteht.
Die hohe Kunst des Schummels: Mit ein bisschen Schattenarbeit wird die Brustfalte definiert.
Wenn schon 2-Meter-Frau, dann bitteschön mit dem passenden Vorbau.
Zittern beim Endgegner: Meine Augen und der Eyeliner?
Eine komplizierte Beziehung. Es wird geflucht, bis der Lidstrich sitzt – aber der Lippenstift rettet am Ende immer die Ehre.
Das Fazit: Wer schön sein will, muss spachteln.
Es ist ein riesiger Aufwand, aber wenn mich die Yve nach zwei Stunden aus dem Spiegel angrinst, weiß ich:
Der Aufwand hat sich gelohnt.
Schaut gern noch mal vorbei – ich brauche noch einen Moment, um alles abzulichten!
